mnemosline® ist ein elektronisches Gerät in Form einer Augenmaske, das die Lichtimpulse von LEDs (λ 650 nm, Strahlungsleistung 7 μW, CE 0051 Klasse Iia) abgibt. Dadurch wird die Amplitude und Regelmäßigkeit der Alpha-Hirnwellen stimuliert, die bei Problemen im Zusammenhang mit Gedächtnisverlust anzuwenden ist, vorzüglich bei der Altersgruppe über 60 Jahren.

Unter jüngeren Menschen wirkt es nicht nur auf das Gedächtnis, sondern auch auf die Stimmung und den Schlaf-Wach-Rhythmus. Im Gegensatz zu Medikamenten, die eine kognitive Verbesserung bewirken sollen, hat es keine Nebenwirkungen (mit Ausnahme von Epilepsie, siehe Gebrauchsanweisung). Die Behandlung muss fortlaufend erfolgen, um einen fortschreitenden Gedächtnisverfall zu verhindern, der mit zunehmendem Alter unvermeidlich ist. Es fallen nur anfängliche Kosten an, danach sind nur noch Engagement und Entschlossenheit erforderlich, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Die geeignetste Tageszeit für die Verwendung des Geräts entspricht eigenem Schlaf-Wach-Rhytmus.

UNSERE ARBEIT

Über einen Zeitraum von 5 Jahren (2002-2007) wurden durch die Initiative von PROSENECTUTE (eine NPO in Vicenza, Italien) mehr als 1200 Probanden im Alter ab 50 Jahren aus verschiedenen Städten der Provinz Vicenza dem MEMOTEST unterzogen. Die gesammelten statistischen Daten zeigten, dass über 1/3 dieser Probanden ein beträchtliches Maß an Gedächtnisdefiziten aufweisen (Punktzahl <8 im RIVERMEAD-Gedächtnistest). Sechshundert dieser Probanden wurden auch einem Elektroenzephalogramm (EEG) unterzogen, das zeigte, dass bei Probanden mit kognitiven Defiziten (in den offensichtlichsten Fällen) die Amplitude der Kurve abnimmt und die Alpha-Komponente sich verlangsamt, mit einer Frequenzverschiebung von 12 auf 8 Hz.

Die MNEMOSLINE®-Methode wurde bei 200 Probanden mit kognitiven Defiziten angewendet (die täglich in unserem Gedächtniszentrum überwacht wurden). Diese Methode besteht aus einer verlängerten Lichtstimulation, die auf die Frequenz der mittels EEG aufgezeichneten Alphawellen ausgerichtet ist. Durch die Erhöhung der Amplitude und der Regelmäßigkeit des Alpha-Rhythmus (gemessen durch die Spektraldichte), die bei 60% der behandelten Probanden deutlich zu erkennen war, konnte eine Verbesserung des Gedächtnisses erreicht werden. Bei den Kontrollpersonen, die sich keiner Behandlung unterzogen haben, eine Verschlechterung beobachtet wurde.

Diese Ergebnisse haben eine mittlere statistische Signifikanz (ANOVA) von p<0,01 und mit Spitzenwerten von p<0,001, in der am stärksten ansprechenden Population. Darüber hinaus gab es auch eine Verbesserung der Stimmung (signifikanter antidepressiver Effekt, p<0,01), während es bei den Probanden, die sich keiner Behandlung unterzogen, eine deutliche Verschlechterung gab.



SCHLUSSFOLGERUNGEN

Das MNEMOSLINE®-Gerät ist eine Augenmaske, die anstelle der Linsen zwei rote LEDs (λ 650 Nanometer, 7 μW Strahlungsleistung bei 2 cm, gepulst) enthält, deren Blitzfrequenz auf die Frequenzen des Alpha-Rhythmus des Gehirns zentriert ist. Im Laufe der Zeit bewirkt diese anhaltende Stimulation eine Zunahme der Amplitude und eine Verschiebung der Frequenz der Alphawellen in die gepulsten Strahlung ausgesetzten Person.

Die Ergebnisse, die in 200 Fällen erzielt wurden, die einer verlängerten Behandlung mit der Mnemosline-Augenmaske unterzogen wurden, werden durch die in der Literatur angegebenen Daten bestätigt (Ferro Milone et Al., 2004 und Williams et Al., 2006). Dieser zweite Effekt wurde von uns und von anderen bei einer älteren Population mit Gedächtnisverlust verifiziert. Die angewandte physiologische Methode kann auch auf eine jüngere Population ausgedehnt werden, um ihr Arbeitsgedächtnis zu potenzieren (über retino-thalamo-kortikale Bahnen) und darüber hinaus ihre Stimmung zu verbessern und ihren Schlaf-Wach-Rhythmus zu regulieren (über retino-hypothalamische Bahnen).

MNEMOSLINE® ist ein neues Gerät zum Schutz Ihres Gedächtnisses.

BEHANDLUNG DURCH INTERMITTIERENDE LICHTSTIMULATION, DIE SICH AUF DIE FREQUENZEN DER ALPHA-AKTIVITÄTEN KONZENTRIERT.

ES IST RATSAM, MIT 10-MINÜTIGEN SITZUNGEN ZU BEGINNEN, GEMÄSS EINER "STANDARD"-PROGRAMMIERUNG. ANSCHLIESSEND SOLLTE DER PATIENT, UM NENNENSWERTE ERGEBNISSE ZU ERZIELEN, DIE SITZUNG 2-3 MAL TÄGLICH WIEDERHOLEN, MINDESTENS 2-6 MONATE LANG.

DER PATIENT SOLLTE WÄHREND DER BEHANDLUNG IMMER DIE AUGEN GESCHLOSSEN HALTEN.


Das GEDÄCHTNIS ist eine äußerst komplexe Funktion. Es umfasst kurz-, mittel- und langfristige Effekte und ist nicht nur durch das gesamte Gehirn, sondern auch durch spezialisierte Funktionen gekennzeichnet, wie episodisches, semantisches, visuell-räumliches, Arbeitsgedächtnis usw.

Letzteres ist vorzeitig am Alterungsprozess beteiligt. Die intermittierende Lichtstimulation (ILS) durch die MNEMOSLINE® ist ein leistungsfähiges Gerät zur Stimulation der Rehabilitation des Arbeitsgedächtnisses.

Ein kurzer Exkurs in die Neuropsychopathologie des Gedächtnisses ermöglicht ein besseres Verständnis dafür, was passiert, wenn wir uns erinnern oder wenn wir vergessen. Das Gedächtnis besteht im Wesentlichen aus der Fähigkeit des Nervensystems, für kurze (Sekunden) oder lange (Jahre) Zeiträume Spuren der elektrochemischen Signale zu speichern, die an die Nervenzelle gesendet werden: das NEURON. Das menschliche Gehirn enthält etwa 100 Milliarden Neuronen. Diese sind miteinander verbunden und bilden ein NEURALES NETZWERK. Die Verbindungen zwischen den Neuronen werden hauptsächlich durch SYNAPSEN gebildet. Diese Verbindungen sind nicht dauerhaft, sondern ändern sich ständig, wenn Reize wiederholt werden. Diese Veränderungen verursachen Variationen in der EFFIZIENZ jeder SYNAPSE sowie die Bildung neuer Verbindungen, mit anderen Worten SYNAPTISCHE PLASTIZITÄT. Der synaptische Verlust ist der Prozess, der dem Gedächtnisverlust während des Alterungsprozesses zugrunde liegt. Dieser besteht in einer fortschreitenden Abnahme der Wirksamkeit jeder einzelnen Synapse, zusammen mit einer Abnahme ihrer Gesamtzahl. Der Prozess endet mit dem programmierten Nervenzelltod: APOPTOSIS. Dieser synaptische Verlust ist wiederum gekennzeichnet durch eine Abnahme der Synthese und Freisetzung von Neurotransmittern auf präsynaptischer Ebene und durch eine Verringerung der Neurotransmitter-Rezeptoren auf postsynaptischer Ebene. Auf der Ebene der Neuronenmembran kommt es jedoch zu einem schnelleren Rückgang der lokalen Depolarisationsereignisse. Der elementare Prozess, der den Transfer vom Kurzzeit- zum Langzeitgedächtnis bewirkt, findet hauptsächlich in einer Hirnregion statt, die als Hippocampus (tief im Schläfenlappen) bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um die Langzeitpotenzierung (LTP) des elektrischen Signals, die u.a. die Synthese neuer Proteine an derselben Synapse bewirkt.

Bei diesem Prozess handelt es sich im Wesentlichen um eine Verstärkung des postsynaptischen Signals, die durch das Zusammentreffen von zwei Signalen in kurzer Folge (Tausendstelsekunden) mit unterschiedlichen Neurotransmittern (z. B. Acetylcholin und Serotonin) bestimmt wird. Diese Synapse ist der Schlüssel zum Gedächtnis. Sie wird auch als HEBB'S SYNAPSE bezeichnet. Die HIRNWELLEN im Elektroenzephalogramm zeigen die elektrochemische Aktivität der Neuronen, d.h. die Übertragung von Informationen von einem Neuron zum anderen.

Die ALPHA-WELLEN sind nur ein Bruchteil aller im Elektroenzephalogramm sichtbaren Gehirnwellen, aber zumindest beim Menschen sind sie aufgrund ihrer Persistenz und des Ausmaßes ihrer Durchdringung zweifellos die wichtigsten. Sie sind bei erwachsenen Probanden im Wachzustand mit geschlossenen Augen, d.h. in einem Zustand körperlicher und geistiger Entspannung, gut organisiert. Sie verbreiten sich im gesamten Gehirn und können als ein Faktor betrachtet werden, der andere Arten von Gehirnwellen steuert, möglicherweise durch einen Prozess von vorwiegend hemmender Art. Auf diese Weise regulieren sie auch den Fluss von Gedanken und Erinnerungen.